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Keno Böhme & Can Kulakci

"Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!" - DIE LINKE gedenkt an die Novemberpogromme 1983

Niemals vergessen!

DIE LINKE. Velbert gedenkt - wie jedes Jahr - an der alten Kirche in Velbert-Mitte den Opfern und Abscheulichkeiten, welche 1938 geschehen ist.

In Zeiten, wo Politiker, die dunkelste Zeit in der deutschen Geschichte als "Vogelschiss" bezeichnen, und an der Erinnerungskultur

rütteln, gilt mehr den je: Wir dürfen nicht schweigen, wenn Unrecht geschieht. Es darf uns nicht gleichgütig sein, wenn Freiheit und Menschenwürde gefährdet oder angegriffen werden. Und wir dürfen niemals vergessen, den die Geschichte lehrt uns, zu welchen Abscheulichkeiten eine Gesellschaft fähig sein kann, welche sich einer abscheulichen Ideologie hingibt.

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“

- Primo Levi.

Heute vor 81 Jahren sorgten die Nazis dafür, dass die Nacht vom 9. auf den 10. November als die Reichspogromnacht in die Geschichtsbücher einzieht. Sie stellt damit einen von vielen weiteren zweifelhaften Meilensteinen der Abgründigkeit dar, die von deutschem Boden ausgegangen ist. Den abscheulichen Höhepunkt stellen die bis zu 80 Millionen Opfer des schrecklichsten Krieges dar, den diese Welt jemals erlebt hat.

Wir finden uns heute in einer Zeit wieder, in der die Rechtstaatlichkeit auf die Probe gestellt wird. Faschisten, die zugleich Politiker sind, drohen Journalisten mit Konsequenzen, sollten sie Mitschnitte veröffentlichen. Eine zunehmend rechtsradikale Partei fordert die Kürzung der öffentlichen Gelder für Kunst- und Kulturschaffende, die sich kritisch mit rechten Gesinnungen auseinandersetzen. Sie kratzen an den Grenzen des Sagbaren und verschieben diese immer weiter nach rechtsaußen. Wir sprechen von einer Partei, die zum 81. Jahrestag der Reichspogromnacht wieder 13% der Deutschen hinter sich weiß.

Das heißt: Heute hat im Schnitt jede*r ein*e AfD-Wähler*In im näheren Verwandtenkreis. In jeder Familie scheint die Saat des Wir gegen Die, des Ablehnens von Menschen aus anderen Kulturregionen, die Angst vor dem Verlust der eigenen Kultur und das Aberkennen von fundamentalen Menschenrechten Einzug gehalten.

DIE LINKE. Velbert hält dagegen, so gut wir können. Wir hoffen, du auch.

 

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Am Text hat Keno Böhme, Projektsekretär bei NGG und DIE LINKE. Köln, mitgewirkt.


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